Gestiegenes Umweltbewusstsein, nationale und internationale Vorgaben machen eine kompetente Betreuung der Umweltanliegen während der Umsetzung von Infrastruktur- und Anlageprojekten unabdinglich. Während vor einem Jahrzehnt noch vereinzelte Biologen als Exoten die Baustellen besuchten, handelt es sich mittlerweile um eine etablierte Institution. Die Hauptverantwortung liegt traditionell bei der ökologischen und wasserrechtlichen Bauaufsicht. Daneben existieren noch Sonderbauaufsichten, wie archäologische Bauaufsicht, lufthygienische oder forstrechtliche Bauaufsicht.
Die Veranstaltung soll die derzeitige Praxis der Umwelt-Bau-Begleitung unter die Lupe nehmen und anhand von breit gestreuten Vorträgen den Bogen von den rechtlichen Grundlagen, der Bescheid erlassenden Behörde bis hin zu den Erfahrungen Praxis erprobter Ökologen, Wasserbauer etc. spannen. Ein Blick über die Grenze soll die Möglichkeit zur Selbstreflexion eröffnen.